Stiftung Sport in der Schule in Baden-Württemberg
Sporthallen
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Sporthallen


Erhebung von Sporthallenbedarf

Die Entscheidung einer Kommune für den Bau einer Sporthalle erfolgt normalerweise erst auf einen überzeugenden Nachweis hin, der den Bedarf  nachvollziehbar macht. Ältere Bedarfsberechnungen benützten 13, später 10 Klassen für den Bedarfsnachweis einer Übungseinheit. Solche Richtwerte beinhalten von vornherein schwerwiegende Fehler; so wird der Raumbedarf von 25 Abiturienten dem Bewegungsverhalten von 25 Sechsjährigen gleichgesetzt. Genau so wenig werden in einer pauschalen Kalkulation die unterschiedlichen Inhalte der Bildungspläne und lokale schulsportliche Entwicklungen berücksichtigt.
Nur eine verfeinerte Bedarfsanalyse, wie sie hier am Beispiel für Grundschule und Gymnasium vorgestellt wird, kann alle Faktoren aufnehmen, die den Schulsport heute prägen.
Die Berechnung erfolgt gewöhnlich auf der Grundlage mittelfristig prognostizierter Schülerzahlen. Langfristige Prognosen sind deshalb nicht zu rechtfertigen, weil in Ländern wie Baden – Württemberg erhebliche Bevölkerungsbewegungen möglich sind.
Daten aus der Stundentafel für das achtjährige Gymnasium haben erst ab dem Schuljahr 2012/13 einen signifikanten Einspareffekt auf den Sportstättenbedarf eines Gymnasiums in einer Größenordnung von etwa 10 %. Andere Entwicklungen, wie etwa die Einführung der Ganztagesschule, würden diesen Effekt wieder egalisieren. Aus diesem Grund wird den Berechnungen der nächsten Jahre die aktuelle Stundentafel zu Grunde gelegt.

Die Tabelle zur Bedarfsberechnung gibt es auch zum Download als -File

Sporthallen: Bedarfsberechnung für Schulen (1

 

Klasse

Schülerzahl(Mädchen/Jungen)

Anzahl der
Sportgruppen

Wochenstunden
Sportunterricht (2

Bedarf an Hallen
teilen pro Woche

1

 

 

3

 

2

 

 

3

 

3

 

 

3

 

4

 

 

3

 

5

 

 

3

 

6

 

 

3

 

7

 

 

3

 

8

 

 

3

 

9

 

 

3

 

10

 

 

2

 

11

 

 

2

 

12

 

 

2

 

12

 

 

4 (Neigungsfach oder Profilfach) (3

 

13

 

 

2

 

13

 

 

4 (Neigungsfach oder Profilfach) (3

 

Summe 1: Hallenteile für den obligatorischen Sportunterricht (4                                                                              

 

 

Fördermaßnahmen

 

 

Grundschule mit Sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt

 

 

Sportprofil Mehrbedarf Kl. 5 bis 11

 

 

Sport Arbeitsgemeinschaften

 

 

Mentorensport

 

 

Schule – Verein Kooperationsmaßnahmen

 

 

Schulsozialarbeit mit sportlicher Ausrichtung

 

 

 

 

Summe 2: Ausserunterrichtliche Veranstaltungen

 

 

 

Summe 3: Belegung während der Unterrichtszeit durch andere Nutzer 
                (z.B. Kindergarten, Seniorensport)      

 

 

 

Summe 4: Nutzungsausschluß durch Reinigungszeiten

 

 

 

Abzüglich  Summe 5: Wochenstunden in der Schwimmhalle

 

 

 

 

 

Gesamtbedarf Wochenstunden

 

1) Je nach Schulart muss der Entwurf entsprechend modifiziert werden
2) Beispiel: Stundentafeln von Grundschule und Gymnasium
3) Belegung von zwei Hallenteilen durch das Profil- bzw. Neigungsfach
4) Je nach Größe der Hallenteile und Sportgruppen muss mehr als ein Hallenteil einberechnet
    werden

Der Gesamtbedarf an Wochenstunden entspricht dem Gesamtbedarf an Hallenteilen pro Woche.

Unter Einbeziehung der Summen 1 bis 4 hat ein Sporthallenteil bei fünf Unterrichtstagen maximal eine 50-stündige Belegungskapazität pro Woche.

Dadurch ergibt sich für die Schule ein Bedarf an Halleneinheiten.

Geräteausstattung von Sporthallen

Entscheidend für den Umfang einer Geräteausstattung ist die Größe einer Halle. Darüber hinaus muss entsprechend den jeweiligen Lehr- und Bildungsplänen des Schulsports und den örtlichen Aktivitäten des Vereinssports die Auswahl und die Bemessung des Geräteumfangs festgelegt werden. Eine Ausstattungsliste für Sportgeräte hat nur mittelfristige Gültigkeit. Die Entwicklung im Schulsport, Weiterentwicklungen auf dem Gerätesektor und neue Sportgeräte-normen zwingen zu einer regelmäßigen Überprüfung der Vorlage.

Der vorliegende Plan für eine Geräteausstattung dient als Orientierungshilfe für die bedarfs-gerechte Ausstattung unterschiedlicher Normsporthallen. Er entbindet den Anwender nicht von der Notwendigkeit, für die jeweilige Sporthalle Überlegungen anzustellen, welche Geräte in welcher Menge und Qualität aufgrund der jeweiligen örtlichen Situation benötigt werden.

Die Ausstattungsliste ist weder für Spezialsporthallen anwendbar, noch berücksichtigt sie lokale Schwerpunktsportarten oder besondere Nutzergruppen. Wird die Halle beispielsweise in erster Linie von Grundschulkindern benützt, dann muss der Plan entsprechend überarbeitet werden.

Zur Ausstattung einer Sporthalle gehören Einbaugeräte, transportable Großgeräte und Kleingeräte. Bei der Wahl von Sportgeräten ist besonders auf deren Haltbarkeit zu achten; billiges Verschleißmaterial ist zu vermeiden. Die Geräte müssen den Nutzergruppen entsprechend sportgerecht sein, sie müssen funktionsfreundlich, z.B. leicht transportierbar und sie müssen letztlich sicherheitstechnisch mängelfrei sein.

Die hier vorgestellte Geräteliste darf nicht als Ausstattungsnorm für alle Standorte missverstanden werden. Sie wurde vielmehr als Grundlage und Hilfe bei Ausstattungsfragen  konzipiert.

Der Geräteumfang muss bei lokalen Schwerpunktsportarten, dem Alter der Schülerinnen und Schüler und der Vereinsnutzung entsprechend modifiziert werden. Diese Geräteausstattung gilt nicht für Sporthallen, die in erster Linie von Grundschulkindern  benützt werden oder für andere Sondersporthallen. Grundschulspezifische Geräte werden im Text FETT hervorgehoben.

Kursiv gedruckte Geräte spielen für Schulen nur dann eine Rolle, wenn sie als Schwerpunktsportart betrieben werden.
Die Tabelle der Geräteausstattung gibt es auch zum Download als -File


I. Einbaugeräte

Pos. Geräte Einfeld
halle
(15 x 27 m)
Zweiteil
bare Halle (22 x 44 m)
Dreiteil
bare Halle (27 x 45 / 22 x 45 m)
An-schaf-fung

Bemerkungen

1.

Steckreck, alternativ Versenkreck

1 x 5

1 x 5

2 x 5

 

bei Dreifelderhallen sollten zumindest die Hülsen für zwei Anlagen vorgesehen werden.

2.

Ablage für Stangen, Wandkonsole, alternativ Transport- und Ablagewagen für Säulen und Stangen

1

1

2

 

keine Senkrechtablage aus Sicherheitsgründen

3.

Spannreck mit Bodenanker

1

1

1

 

bei Vereinsbedarf

4.

Spannstufenbarren mit Bodenanker

1

1

1

 

bei Vereinsbedarf

5.

Sprungpferd mit Bodenhaken

1

1

2

 

bei Vereinsbedarf

6.

Ringegerüst

1

1

1

 

bei Vereinsbedarf; nur bei Wettkampfnutzung

7.

Schaukelringe (Paar)
kombiniert mit 8.

2

2

2 x 2

 

mit Elektromotor hochziehbare Ausführung. Kettenfeststeller wandversenkt (Wandkasten)

8.

Feststehende Ringe (Paar)
(Kunstturnringe)kombiniert mit 7. oder 9.

1

1

    1

 

 

9.

Variables Schaukel- und Klettersystem (Mutischaukelanlage)

1

1

1

 

mit Pendelsitz, Schaukeltuch, Schwingmatte, Gitterleiter/ Strickleiter, Kletternetz, Knotentau, Trapezstange, Schaukelbrett, usw.

10.

Klettertaue (Kletterstangen und Gitterleitern nach Bedarf)

6

6

2 x 6

 

wandversenkt (Wandnische)

11.

Sprossenwände (Doppelfelder)

2

2

 2 x 2

 

wandversenkt, schwenkbar mit Abpolsterung. Ggf. als einschiebbares Modell. 

12.

Deckenlonge für Gerätturnen
kombiniert mit 3. und 4.

1

1

1

 

 

13.

Saltogürtel

2

2

2

 

verstellbar; Größe nach Bedarf

14.

Basketballanlagen für Querspielfelder (Übungsspielfelder) (1,20 x 1,80 m), wettkampfgerecht (Ausladung 1.20; als Ausnahme)/1.70/2.20 m)

 

2

3

 

manuell schwenkbar für Geräteraumseite; mit Motor hochziehbar auf Tribünenseite, aus Sicherheitsglas, abklappbar. Aus Sicherheits-gründen wird eine Ausladung von mind. 1.70 m empfohlen

15.

Basketball - Ballwurfübungsanlagen
Übungsbretter (für die Stirnseiten der Halle;
1.20 x 0,90 m)

4

4

4

 

höhenverstellbar; bei Bedarf schwenkbar. Übungsbretter sollen nicht gegenüberliegend angeordnet werden, um kein Spielfeld vorzutäuschen.

16.

Wandspielschienen

6

6 - 12

6,12

18

 

mit je zwei Schraubringverschlüssen (Ringschrauben mit Gewindeplatten) für Bandbasketball (auch mittenachsig); alternativ 18.

17.

Basketballanlagen für das Hauptspielfeld, wettkampfgerecht (Hallenmittenachse)

1

1

1

 

Deckenmontage, hochziehbar (Elektroseilwinde). Bei Einfachhallen i.d.R. Wandanlagen

18.

Spielsäulen für Mittenunterstützung mit Bodenhülsen

1

2

3

 

bei Mehrfachnetzen in den Hallenteilen für Training Badminton.
Alu. Höhenverstellbar

19.

Volleyballanlagen (je eine Spannsäule und eine Einhängesäule)

1

2*

3*

 

höhenverstellbar. Pos. 17 und 18 gleicher Durchmesser
*) Für das Hauptspielfeld  ein zusätzliches Hülsenpaar für den Wettspielbetrieb
Säulenpolster
Schiedsrichterpodest

20.

Ablagevorrichtung für Spielsäulen

1

1

2

 

Montage im Geräteraum

21.

Stabhoch-Einstichkasten

 

1

1

 

nur bei Dreifachhallen im Außendrittel. Mattenbedarf berücksichtigen (Pos. 42)

22.

Bodenbefestigungen für Handballtore

2

6

10

 

 

23.

Bodenbefestigungen für Jugendfußballtore

 

2

2

 

bei Vereinsbedarf

24.

Wanduhren

1

2

3

 

in jedem Hallenteil, wandintegriert mit Sekundenzeiger, ballwurfsicher

25.

Elektronische Anzeigetafel

1

1

1

 

ballwurfsicher, für alle lokalen Wettkampfsportarten. Bei Vereinsbedarf

26.

Boulderanlage oder Kletterwand

1

1

1

 

Sicherheitsregeln vgl. GUV 20.54

27.

Ballfangnetz/ Schutznetzanlage  entlang der Tribüne

1

1

1

 

elektrisch hochziehbar. Maschenweite max. 45 mm. Bei reinen Ballspielhallen auch
100 mm möglich


II. Großgeräte

Pos. Geräte Einfeld
halle
(15 x 27 m)
Zweiteil
bare Halle (22 x 44 m)
Dreiteil
bare Halle (27 x 45 / 22 x 45 m)
An-schaf-fung

Bemerkungen

28.

Handballtore (Paar)

1

1

1-2

 

mit engmaschigem Netz bedingt auch für Hockey verwendbar. Auf Transportwagen.

29.

Normturnmatten

(100 x 200 x 6/8 cm)

12

20

30

 

profilierter Bezug mit Tragschlaufen. Für Grundschule ggf. Leichtturnmatten mit Klettverschluss.

30.

Mattenwagen

1

2

3

 

mit Schwenkrollen und Griffbügel

31.

Turn- und Spielelemente

 

 

 

 

unterschiedlich geformte, farbige Mattenelemente

32.

Bodenturnmatten mit Aufrollkern (12 x 2 x 0,035m)

1

1

2

 

bei Vereinsbedarf bzw. Schwerpunkt wettkampfgerechte Ausstattung (14  x 14 m)

33.

Transportwagen f. Bodenturnmatten

1

1

2

 

 

34.

Gymnastikmatten

30

30

30

 

farbig sortiert

35.

Judomatten (Sätze)

1

1

 

bei Vereinsbedarf, für Fläche 10 x 10 m,
Tafeln 1,00 x 2,00 m

36.

Judomattenwagen

2

2

2

 

bei Vereinsbedarf

37.

Niedersprungmatten 200 x 300 x 15 cm

1

1

2

 

nicht für Hochsprung geeignet, verschiedene Stärken wählbar

38.

Niedersprungmatten 150 x 200 x 15

2

3

4

 

nicht für Hochsprung geeignet, verschiedene Stärken wählbar

39.

Transportwagen für Weichbodenmatten

2

2

2

 

 

40.

Weichböden (Hochsprungkissen)50 cm stark

2

2

2

 

2,00 x 3,00 x 0,50 m,
Hochsprung geeignet

41.

Stülpdeckel

1

1

1

 

300 x 400 cm für Hochsprunganlage

42.

Stabhoch Mattenanlage

 

1

1

 

nur bei Vereinsbedarf;
vgl. Pos. 21

43.

Barren, mit Barren-Einlegematten

2

2

2-3

 

Aufgeschlüsselt:
a) Barren für Schulturnen
    (ca. 100 – 160) für 
    Grundschule
b) Mehrzweckbarren
    (ca. 120 – 190)
c) Männerbarren (ca. 130 – 200)
Alternativ Hülsenbarren

44.

Handstandübungsbarren

1

1

1

 

ggf. auch Stützbarren

45.

Sprungkästen 6-teilig
(150 x 50 x 110 cm) mit Sprossen und Leitern. Rollbahn

4

6

    8

 

alle rollbar. Mit Aussparungen an Stirn- und/oder Längsseiten für Bänke, Sprossen und Leitern. Evtl. Kombi-Sprung-kastenset für Mehrzweck-nutzung. Evtl. mit Schutzpolster.

46.

Sprungkästen (50 x 70 x 40 cm)

6

8

10

 

einteilig, dreiteilig
Höherer Grundschulbedarf

47.

Turnböcke

1

1

2

 

90 – 130 cm (Größe 1)
100 – 150 cm (Größe 2)
110 – 170 cm (Größe 3)
höhenverstellbar

48.

Sprungpferd

1

1

1

 

höhenverstellbar
110 x 150 cm

49.

Turnbänke

4

6

8

 

mit Einhängevorrichtung am
Bankende / 280 bzw. 400 cm lang. Höherer Grundschulbedarf (Bewegungslandschaften)

50.

Schwebebalken 5,00 m

1

1

1

 

mit Vlies gepolstert mit Transportrollen, höhenverstellbar. Leichtmetall oder Holz.

51.

Übungsschwebebalken 3,00 m (Bodenbalken)

1

1

1

 

mit Wandhalterung

52.

Therapiebälle, Pezzibälle (Durchmesser bis 95 cm)

15

15

   15

 

farbig sortiert
Aufbewahrung Wandablage (Rohrgestänge).

53.

Federsprungbretter mit Transportwagen

2

3

4

 

mit Nadelfilz gepolstert

54.

Absprungtrampoline (Minitrampolin)

1

2

2

 

Wandaufhängung oder Transportwagen

55.

Großtrampolin
(in Verbindung mit
Pos. 10 und 11)

1*

1*

1

 

* nur bei einer Raumhöhe
ab 7,00 m.
5,20 x 3,05 x 1,08 m
mit Ganzabdeckung, 15 mm
Nylonbänder.
Mit Heberollständern.

56.

Tchoukballrahmen

2

2

2

 

für handballähnliche Spiele und Wurftraining, Wandaufhängung

57.

Tischtennistische, stabile Ausführung

10

10

10

 

klapp- und rollbar mit Netzgarnitur

58.

Spielfeldumrandungen

10

10

20

 

 

59.

Hockey Bande(Satz)

 

1

1

 

bei Vereinsbedarf
Holz oder Holz-Alu Kombination

60.

Bandenwagen

 

1

1

 

 

61.

Sprungständer (Paar)

1

2

 2

 

2,50 m hoch, aus Leichtmetall, mit flachem Fuß und Vario-Lattenhalterung und Umlenkbügel

62.

Korbballständer

2

4

4

 

höhenverstellbar, mit großflächigem Fuß

63.

Malstangen (Grenzfahnen)

10

15

20

 

Aufbewahrung U-Bügel an der Wand

64.

Trainingshilfen (Übungshilfe), Stange mit Fuß und Gelenk, aus Kunststoff (Sets)
alternativ:  Halbkugel Malfüße für Gymnastikstäbe sowie Auflageschieber

10

15

15 Sets

 

farbig sortiert. Aufbewahrung:  Steckleiste an der Wand
Alternativ für Grundschule: Basic Jumps, High Jumps, Snake Jumps.

65.

Markierungskegel

20

30

30

 

mit Nummern, zweifarbig sortiert, oben gelocht
15 Stück        50 cm hoch
15 Stück        37 cm hoch

66.

Trainingshürden
Softhürden oder Blockx® Hürdenset

5

12

12

 

Übungshürden, z.B. Modell Zacharias. Aufbewahrung Gabelpaar an der Decke.

67.

Hallenfußballtor (2 x 5 m)

 

2

2

 

Bodenbefestigungen vorsehen

68.

Spiegelwand (für Gymnastikhalle)

 

 

 

 

bruchsicher. Durchgehend oder Einzelelemente (fahrbar).

 

Die Grundschule benötigt bei den Ballarten die kleineren Versionen

69.

Gymnastikbälle 7,5

30

30

30

 

farbig sortiert

70.

Gymnastikreifen

30

30

30

 

farbig sortiert, Holz oder Kunststoff

71.

Gymnastikkeulen

20

20

20

 

36 cm hoch
40 cm hoch
45 cm hoch (FIG)
farbig sortiert, Holz oder Kunststoff

72.

Aufhängevorrichtung für Keulen

1

1

2

 

in Geräteschränken

73.

Gymnastikbänder

30

30

30

 

6 m lang, farbig sortiert

74.

Turnstäbe

10

10

10

 

aus Holz oder Kunststoff (farbig sortiert), 1 m lang, 3 cm Durchmesser. Größerer Bedarf für die Grundschule

75.

Abstellvorrichtung für Turnstäbe

1

1

2

 

in Geräteschränken

76.

Springseile

30

30

30

 

2,80 m lang, Mitte verstärkt

77.

Wettkampf Springseile

20

20

20

 

3,00 m lang, Durchmesser

ca. 10 mm. Farbig sortiert

78.

Springseil für Rope Skipping

20

20

20

 

farbig sortiert, verschiedene Längen

79.

Sprungseil für Double Dutch

2

2

2

 

6 m. Farbig sortiert

80.

Handtrommeln (Tamburine, Taktschläger)

1

1

1

 

mit Filzschlegeln

81.

Klanghölzer (Paar)

5

5

5

 

Größerer Bedarf für die Grundschule

82.

Medizinbälle

20

20

25

 

1,0 kg, 1,5 kg, 2,0 kg, 3,0 kg

aus Gummi, springend. Farbig sortiert. Ablage Wandrohr

83.

Kurzhanteln (Pos. 72 – 74 für Konditionsraum)

 

 

div.
Sätze

 

 

84.

Scheibenhanteln

 

 

 

 

100 kg

85.

Fausthanteln

 

 

 

 

 

86.

Hockey Feldstöcke

25

25

25

 

L, M, H sortiert

87.

Hockey Hallenstöcke

25

25

25

 

M, H sortiert

88.

Hockey Torwartausrüstung

4

4

4

 

 

89.

Hockeybälle

20

30

40

 

 

90.

Plastikhockey / Floorball (Set)

1

1

1

 

12 Stöcke

91.

Handbälle (hohe Griffigkeit)

20

30

40

 

Minihandbälle
Damen
Schülerbälle, Herrenbälle

92.

Basketbälle

15

20

20

 

Wettspielbälle

93.

Mini- Basketbälle

15

20

20

 

 

94.

Volleybälle

15

30

30

 

Wettspielbälle; Softmodell

95.

Volleyballnetze mit Antennen

1

2

3

 

 

96.

Netzaufwickelbügel

1

2

3

 

für Aufhängung an Wand oder Decke

97.

Fußbälle

10

10

20

 

davon 2 Hallenbälle

98.

Wurfbälle 200 g

30

30

30

 

aus Kunststoff, Moosgummi oder Leder

99.

Wurfbälle 80 g

40

40

40

 

aus Kunststoff, Moosgummi oder Leder

100.

Wurfstäbe

20

20

20

 

aus Kunststoff, auch für die Halle geeignet

101.

WEB-Disken

10

10

10

 

Kinderdisken, auch für die Halle geeignet

102.

Vortex®  Heuler

12

24

24

 

Kunststoff Wurfgerät mit Wurfgeräusch

103.

Softspeere

10

10

10

 

aus Kunststoff, auch für die Halle geeignet

104.

Indiakas

20

20

20

 

Turnierausführung; ggf. mit Schläger

105.

Faustbälle

2

2

2

 

 

106.

Faustballleinen / Faustballband

1

1

1

 

 

107.

Baseballschläger

5

5

5

 

aus Aluminium

108.

Baseballhandschuhe

5

5

5

 

 

109.

Basebälle

10

10

10

 

5 Softbälle
5 Wettkampfbälle

110.

Pushball

1

1

1

 

große Ausführung
Durchmesser ca. 100 cm

111.

Rugbybälle

2

2

3

 

auch Minibälle im Handel

112.

Grundschulspezifisches Ballmaterial, wie Kooshbälle, Igelbälle etc.

nach Bedarf

nach Bedarf

nach Bedarf

 

 

113.

Ballnetze / Ballsack

1

2

2

 

 

114.

Mannschaftsbänder (Bandschärpen/Parteiband)

25

30

40

 

farbig sortiert

115.

Nummernwesten

20

25

30

 

farbig sortiert

116.

Schaumstoffblöcke (20 Stück)

1

2

2

 

Kinder Leichtathletik

117.

Flagfootball Schärpen

20

20

20

 

 

118.

El. Ballkompressor

1

1

1

 

Stabiles Modell

119.

Gummiringe / Tennisringe

20

20

30

 

farbig sortiert, aus Moosgummi

120.

Zauberschnüre; alternativ Band mit Klettverschluss (Vario Elastikband)

2

4

6

 

8 m  lang, 12 m   lang
Zauberkreis, in verschiedenen Längen

121.

Baustellenband, reißfest (Rollen)

3

3

3

 

 

122.

Ziehtaue (10, 12, 15 m lang)

2

2

2

 

Mindeststärke 25 mm

123.

Magnesiabehälter + Magnesia

1

1

2

 

Rollbar

124.

Badmintonschläger (GS kurzer Schaft)

20

20

30

 

stabiler Rahmen

125.

Badmintonbälle

100

100

100

 

Nylon Bälle

126.

Badminton- oder Volleyballnetze auf durchgehendem Spannseil (15/23/ 27 m mit Netzstützen)

1

2

3

 

für Hallenteile; auf Drehtrommel im Geräteraum. Auch für Minivolleyball

127.

Tischtennisschläger

30

30

30

 

mit rutschfestem Griff, Allround Modell

128.

Tischtennisbälle

100

100

100

 

 

129.

Family-Tennis oder Speckbretter

20

20

30

 

Speckbretter sind haltbarer

130.

Softbälle / Weichschaumbälle

20

20

20

 

Versch. Gewichte u. Durchmesser, farbig sortiert. Größerer Bedarf für die Grundschule

131.

Hallenstoßkugeln (mit PVC- oder Gummimantel)

10

10

10

 

niederes Gewicht; vorbehaltlich Sportbodeneignung

132.

Hallenstartblöcke (Paar)

4

4

4

 

 

133.

Stabhochsprungstäbe

 

4

4

 

nach Belastbarkeit sortiert

134.

Sprunglatten

2

2

2

 

Glasfiber, 4,00 oder 4,50 m lang, mit Lattenpolster

135.

Meßlatte für Hoch- und Stabsprung

1

1

1

 

 

136.

Staffelstäbe (Stafettenstäbe)

10

10

10

 

aus Leichtmetall oder Kunststoff (farbig sortiert)

137.

Stoppuhren

6

6

10

 

Dreikreis oder Digital

138.

Tischstoppuhr

1

1

1

 

 

139.

Maßbänder

4

4

4

 

10, 15, 20, 25, 30 m, Glasfiber.
50 m, Stahl.

140.

Anzeigetafeln für Spielergebnisse

1

2

3

 

mit Volleyball Aufschlaganzeige; Dachform auf Stahlrohrständer

141.

Magnettafel

1

2

3

 

mit Kreide beschreibbar

142.

Sport Organisationstafeln mit Symbolen

1

1

1

 

fahr- und drehbar, falls keine Tafeln in der Halle

143.

Jongliergeräte

 

 

 

 

nach Bedarf

144.

Schaumstoffziegel

1 Satz

1 Satz

1 Satz

 

 

145.

Wertsachenbehälter

2

4

6

 

selbst herstellbar

146.

Geräte zur Koordinationsschulung

Auswahl

Auswahl

Auswahl

 

Koordinationsleitern
Sportkreisel
Pedalos (Einzel- und Doppelpedalos)
Pedasan
Balancierollen
Balancierbretter, -wippen
Walzenstelzen
Rollbretter, mit Transportwagen

147.

Frisbeescheiben

10

15

20

 

aus Schaumstoff oder Hartkunststoff

148.

Spielewürfel

5

5

5

 

aus Schaumstoff; ca. 20 cm Kantenlänge

149.

Aerobic-Steps

25

25

25

 

 

150.

Teppichfließen

30

30

30

 

Ausschussware

151.

Fallschirm, Schwungtücher

 

 

 

 

 

152.

Bodenmarkierungen (Sätze)

1

1

1

 

 


III. Sonstiges

Pos. Geräte Einfeld
halle
(15 x 27 m)
Zweiteil
bare Halle (22 x 44 m)
Dreiteil
bare Halle (27 x 45 / 22 x 45 m)
An- schaf-fung

Bemerkungen

153.

Musikwagen, falls nicht wandintegrierte Anlage

1

1

1

 

CD-Spieler und  Kassettenrecorder (geschwindigkeitsregulierbar),
mit großen, feststellbaren Bodenrollen und Kabelwickelung

154.

Videoschrank mit Monitor
Kamera

1

1

1

 

fahrbar, breite Rollen

155.

Ballwagen

2

4

6

 

Mit engmaschigem Gitter gegen Diebstahl. Einheitliches Schließsystem mit 138.

156.

Stahlblech-Schränke für Bälle und Kleingeräte

4

6

9

 

Mit engmaschigem Gitter / Lochblech; verschiedene Farben. Einheitliches Schließsystem
mit Pos. 137.

157.

Fächerschränke

4

6

6

 

für Sportlehrerzimmer oder Regieraum. Aufbewahrung von Kleingeräten (Stoppuhren, Maßbänder, etc.) Einheitliches Schließsystem

158.

Garderobenschrank (klein)

4

6

8

 

Für Sportlehrerzimmer

159.

Schlüsselschrank

1

1

1

 

 

160.

Informationsvitrine

1

1

1

 

Für Eingangsbereich, abschließbar

161.

Pinwand

1

1

1

 

Für Sportlehrerzimmer / Regieraum. Mindestgröße 1 x 2 m

162.

Verbandsmittelschrank

1

1

1

 

Für Regieraum

163.

Liegebank u. Krankentrage mit Wolldecke

1

1

1

 

Für Regieraum

164.

Kühlfach oder Kleinkühlschrank

1

1

1

 

mit Grundausstattung Kühlelemente

Kostenvoranschlag:

Für eine Einfachhalle müssen für die Grundausstattung (Einbaugeräte einschließlich Montage, für bewegliche Geräte und für Kleingeräte und Schränke; ohne Kletteranlage und Ballfangnetze) etwa € 45.000 veranschlagt werden.

Für eine Dreifelderhalle werden entsprechend etwa € 100.000 benötigt (Info Sportgerätehandel).

Weitere Informationen:
Geräteausstattung für Hallen für Turnen und Spiele, BISp (Hrsg.), Schriftenreihe Sportanlagen und Sportgeräte P7/96, Köln (1999)

Sporthallen- Planungshilfen, Anregungen, Hinweise!

Hier finden Sie Auszüge aus dem Buch "Sporthallen- Planungshilfen, Anregungen, Hinweise" von Gerhard Schmidt.

Zu bestellen unter: Infopool/Gesamt Katalog:

8.1 Der Sportboden
Der Sportboden gilt allgemein als das wichtigste Sportgerät in einer Sporthalle. Eine falsche Wahl führt zu früher Ermüdung des Sportlers, birgt Verletzungsgefahren, behindert den Gerätetransport usw. Eine der Hauptaufgaben des Sporthallenbodens besteht darin, große und unerwartete Kräfte, die auf den Sportler einwirken, zu reduzieren. Die Ausschreibung für einen Sportboden sollte auf jeden Fall ein detailliertes Anforderungsprofil beinhalten und Referenzadressen, Prüfzeugnisse und die Zertifizierung durch eine zusätzliche Güteüberwachung verlangen. Die Sportbodenhersteller sind an strenge DIN-Vorschriften gebunden. Bei der Beurteilung der Qualität eines Sportbodens müssen nachfolgende Kriterien bekannt sein. Die Wahl des Sportbodens hängt entscheidend von den Sportarten, den Nutzungsschwerpunkten und dem Alter der Nutzergruppen ab. Die Hersteller von Sportböden sind heute in der Lage die verschiedenen sport- und schutzfunktionellen Eigenschaften eines Sportbodens (z.B. Kraftabbau, Verformungsmulde, Verhalten bei rollender Last, Schlagfestigkeit, Resteindruck, Ballreflexion, Gleitverhalten) durch eine breite Angebotspalette bis zu einem gewissen Grad „einzustellen“. Im Normalfall sollen für den Schulsport Böden mit durchschnittlichen Werten gewählt werden. Für Schulsporthallen ist es nicht gerechtfertigt, wegen einer lokalen Schwerpunktsportart einen Sportboden mit extremen Eigenschaften oder einseitige Markierungen zu wählen, die sich für alle anderen Sportarten als nachteilig erweisen.......

8.12 Regieraum, Sportlehrerzimmer, Sanitätsraum
In der Regel werden Regieraum, Sportlehrerzimmer und Sanitätsraum in einem Raum untergebracht. Um alle drei Funktionen erfüllen zu können muss der Raum mit einer ausreichend großen, ballwurfsicheren Verglasung ausgestattet sein. Gleichzeitig müssen die sanitären Voraussetzungen als Umkleideraum für Sportlehrer und Übungsleiter gegeben sein. Auch die Vorschriften für die Ausstattung eines Sanitätsraumes müssen eingehalten werden. Bei Zusammenlegung aller drei Funktionen muss der Raum eine entsprechende Größe haben. 
Der Regieraum muss den Blick auf die gesamte Sportfläche und auf die Zuschauertribüne zulassen. Da im Regieraum häufig die Turnierleitung untergebracht wird, muss der Raum für Sportler leicht erreichbar sein. Ein Regieraum als schwer zugängliche Kanzel über den Geräteräumen kann aus diesem Grund nicht empfohlen werden.
Zur Ausstattung des Regieraums gehören in der Regel abkoppelbare Armaturen für die zentrale Spielzeitanlage, Mikrofon, Verstärker- und Steuerungseinrichtungen für die Beschallung, Anschlüsse für Kassettenrecorder und CD-Player sowie ein Telefonanschluss. Ein Megaphon sollte zur Verfügung stehen, falls die Lautsprecheranlage ausfällt. In der Nähe der Armaturen für die Spielzeitanlage muss eine Schreibunterlage von mindestens 60 x 200 cm mit abschließbaren Schubladen angebracht werden.......

8.18 Klettern
Es gibt kaum eine Sportart die in den letzten Jahren so viele neue Anhänger gefunden hat wie das Klettern. Dies gilt für den Freizeitsport ebenso wie für den Sportunterricht. Das Klettern an künstlichen Kletterwänden eignet sich für Schulen deshalb, weil es übersichtlich organisiert werden kann und deshalb die Aufsicht eher gewährleistet ist als im freien Gelände. Beim Klettern spielt die Einhaltung von Sicherheitsregeln im baulichen wie im methodischen Bereich eine zentrale Rolle. Die Leitung und die Aufsicht beim Klettern sollte grundsätzlich nur von erfahrenen und ausgebildeten Personen erfolgen. Für den Einbau einer Kletteranlage eignen sich die Stirnwände im Halleninnenraum und die Giebelwände im Außenbereich. Im Innenbereich müssen die Prallschutzvorgaben für Hallenwände berücksichtigt werden.
Für das Bouldern, d. h. Klettern ohne Seilsicherung bis zu einer Höhe von der noch gefahrlos abgesprungen werden kann (maximale Fußauftrittshöhe 2 m bzw. maximale Griffhöhe 3 m), sollten etwa 7 m Breite vorgesehen werden. Einfachere Konstruktionen sind auch schon für Grundschulkinder eine attraktive Herausforderung.......

10. Empfehlungen zur Bestandssicherung und zur Kosteneinsparung bei der Unterhaltung und beim Bau von Sportstätten
Die derzeitige Situation der öffentlichen Haushalte ist dadurch gekennzeichnet, dass in erheblichem Umfang Einsparungen vorgenommen werden müssen. Die Arbeitsgruppe „Sportstätten“ der Sportministerkonferenz der Länder erarbeitete Vorschläge, die nur geringe Auswirkungen auf die Funktionalität einer Sporthalle haben. Im Einzelnen kommen u.a. in Betracht:
Investitionskosten
• Reduzierung der lichten Hallenhöhe von 7,0 m/ 5,50 m auf 4,0 m in den Randbereichen in Abhängigkeit von der Konstruktion außerhalb der Spielfelder. Lichte Hallenhöhen von 7,0 m und höher sind nur erforderlich für: Volleyball, Badminton, Handball, Rhythmische Sportgymnastik und Trampolin, jedoch nur für den Wettkampfbereich,.........