Schulsport in Baden-Württemberg

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Bis zur Fertigstellung erhalten Sie auf dieser Seite die wichtigsten Informationen über uns und unsere Arbeit.


Die Stiftung stellt sich vor

Bewegung, Sport und Spiel sind einflussreiche Faktoren zur Förderung von physischer und psychischer Gesundheit. Sie fördern zudem die Entwicklung kognitiver Leistungen. So profitiert auch die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler in allen anderen Fächern. Um die ganze Palette der vielfältigen pädagogischen, sozial-integrativen und gesundheitsfördernden Zielsetzungen umsetzen zu können, sind deshalb umfassende Sport- und Bewegungsangebote innerhalb und außerhalb der Schule gefordert.

Hauptzweck der Stiftung ist es, in Baden-Württemberg sportpädagogische Vorhaben zu fördern, die über den reinen Sportunterricht hinausgehen. In die Förderung kommen besondere Vorhaben auf sportlicher Ebene wie beispielsweise fächerübergreifende Initiativen.

Das schulsportliche Leben weiter zu bereichern und insbesondere die Eigeninitiativen von Lehrern, Schülern und Eltern so zu fördern, dass das motivierende außerschulische Sport-, Spiel- und Bewegungsangebot ausgebaut werden kann, ist unser Ziel. Die Stiftung beteiligt sich dabei nicht nur finanziell; auch die fachliche Beratung gehört zu den Leistungen der Stiftung Sport in der Schule. Dabei bleibt das wichtigste Förderkriterium das ehrenamtliche Engagement der Beteiligten.

Die Stiftung Sport in der Schule wurde im Dezember 1996 vom Land Baden-Württemberg zusammen mit der Sparkassen Finanzgruppe Baden-Württemberg, der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) Baden-Württemberg, der Handelskette EDEKA Südwest und der Kellogg Deutschland GmbH gegründet. Inzwischen haben sich weitere Partner, wie der Europa-Park, angeschlossen.


Förderprogramme

Unsere Programme haben alle ihren Ursprung in einem von uns geförderten Projekt. Ist eine Initiative so gut, dass sie große Resonanz erfährt und Potential hat zur weiteren Ausdehnung, so geht sie nach der Pilotphase vom Projektstatus in ein Programm über. Die finanzielle Beteiligung der Stiftung an einem Projekt versteht sich daher als Anschubfinanzierung.

Eine dauerhafte Bezuschussung einzelner Projekte und Programme durch die Stiftung ist nicht vorgesehen. Unser Ziel ist es dennoch, dass die Finanzierung herausragender Programme dauerhaft gewährleistet werden kann. Dies geschieht im Idealfall durch die Aufnahme des Programms in den Haushalt des Kultusministeriums.

Aktuelle Programme:

FSJ Sport und Schule

Das auf Initiative des Kultusministeriums und der Stiftung Sport in der Schule und gemeinsam mit der Baden-Württembergischen Sportjugend im Landessportverband Baden-Württemberg entwickelte Modell FSJ Sport und Schule wird seit dem Schuljahr 2013/2014 durchgeführt. Die Stiftung hat sich finanziell und inhaltlich an der Konzeptionierung und Umsetzung, sowie der anschließenden Kommunikation beteiligt.

Einsatzstelle der Freiwilligen ist jeweils ein mit Grundschulen kooperierender Sportverein. Das Format sieht vor, dass die Freiwilligen im Rahmen dieser Kooperationen zu rund zwei Dritteln ihrer Arbeitszeit (etwa 20 Stunden pro Woche) an Grundschulen verbringen und zu rund einem Drittel im Sportverein im Einsatz sind.

Tätigkeitsfeld der Freiwilligen ist der außerunterrichtliche Schulsport (Bewegungspausen; Bewegungs-, Spiel- und Sport-AGs; Schulsportfeste; Schulsportwettbewerben; etc.).

Der reguläre Sportunterricht bleibt dabei unberührt und findet selbstverständlich weiterhin wie gewohnt statt und wird von Lehrkräften durchgeführt. Die FSJ'ler haben dabei die Möglichkeit den Lehrkräften über die Schulter zu gucken und den regulären Sportunterricht ergänzend zu unterstützen.

Durch die Tätigkeit der Freiwilligen wird nicht nur das Bewegungs-, Spiel- und Sportangebot im Bereich des außerunterrichtlichen Schulsports erweitert, sondern es ist auch die Hoffnung verbunden, dass über die enge Kooperation und die Freiwilligen viele Kinder den Weg in den Sportverein finden.

Das FSJ Sport und Schule schließt außerdem 25 Bildungstage mit ein. Die Baden-Württembergische Sportjugend übernimmt die pädagogische Begleitung der Jugendlichen und führt die Seminaren und Workshops zum Erwerb der Übungsleiterlizenz durch und ist bei Problemen und Fragen Ansprechpartner der Freiwilligen.

Fit für Lernen und Leben

Schulischer Erfolg hängt in besonderem Maße mit der Fähigkeit zusammen, das eigene Handeln, die eigenen Emotionen und Impulse sowie die Aufmerksamkeit bewusst zu steuern. In der Wissenschaft spricht man hier von Selbstregulationsfähigkeit oder von exekutiven Funktionen. Auf Grundlage dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse haben das Kultusministerium und die Stiftung Sport in der Schule in Zusammenarbeit mit dem TransferZentrum für Neurowissenschaften, dem Institut Bildung plus und dem Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik eine Fortbildungskonzeption entwickelt, um Multiplikatoren in der Förderung der Selbstregulationskompetenz zu schulen.


Jugend trainiert für Olympia/Paralympics

Die Stiftung wickelt die Fahrtkostenzuschüsse für teilnehmende Mannschaften auf Kreisebene ab. Die Zuschüsse werden komplett von den jeweiligen Sparkassen übernommen.

Des Weiteren ist die Stiftung in der Organisation, Planung und Durchführung von JTFO/P auf Bundesebene beteiligt. Sie ist Anlaufstelle für alle Mannschaften, die sich für das Bundesfinale qualifizieren und wickelt die Meldungen der Mannschaften zum Bundesfinale ab.

Die im Rahmen von JTFO veranstalteten länderübergreifende Wettbewerbe Rhein-Main-Donau-Schulcup (RMD-Cup) und Internationaler Bodensee-Schulcup (IBSC) werden ebenfalls von der Stiftung organisiert und durchgeführt.

Zum Schuljahresbeginn 2016/17 wurde die Website MACH MIT! unter der Domain www.machmit-bw.de veröffentlicht. Diese Online-Broschüre ersetzt die bisher jährlich erschienene gleichnamige Broschüre und informiert über die Wettbewerbe JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA/PARALYMPICS und alle anderen Schulsportwettbewerbe in Baden-Württemberg.

Neben dem stets aktuellen Regelwerk zu den Wettbewerben JTFO/P, den Ausschreibungen der Wettkämpfe und Kontaktdaten der Ansprechpartner und einem Servicebereich mit Informationen rund um die Wettbewerbe, werden auch alle Formulare für die Organisation der Wettbewerbe zum Download angeboten. In einem Blog werden Berichte zu den Wettbewerben veröffentlicht.

Die Stiftung hat die Online-Broschüre in Kooperation mit dem KM und dem LIS erstellt und betreibt diese auch. Derzeit arbeiten wir an einem funktionalen Ausbau der Broschüre hin zu einer Web-Anwendung, über die zukünftig die Prozesse zur Organisation der Wettbewerbe effizienter und für alle Beteiligten einfacher werden sollen.

Einrichtungen mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt

Kontakt:

Frau Katrin Hoffacker
07141 - 140 640
katrin.hoffacker@lis.kv.bwl.de
bewegteschule@schule-auf-dem-Laiern.de

Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführende Schulen mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt sind Einrichtungen, die einem vorgegebenen Kriterienkatalog entsprechen: Bewegung, Spiel und Sport sind zentrale Bestandteile des Programms und prägen das alltägliche Leben in besonderer Weise.

Das baden-württembergische Gesamtkonzept der Sport- und bewegungsfreundlichen Schule wurde im Jahr 2000 durch die Schulsportoffensive konsequent weiterentwickelt, unter anderem durch das Projekt Grundschule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt (GSB).


GSB

Grundschule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt

Angesichts der veränderten Bewegungswelt der Kinder und den daraus resultierenden gesundheitlichen folgen entstand in Baden-Württemberg bereits 2001 das Gemeinschaftsprojekt „Grundschule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt“, getragen vom Kultusministerium, Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik, der Stiftung Sport in der Schule, der AOK Baden-Württemberg, den Sportinstitutionen der Universitäten Karlsruhe und Konstanz und den Turnerbünden in Baden-Württemberg (BTB und STB).

In einer solchen Schule sind Bewegung, Spiel und Sport zentrale Bestandteile des Schulprogramms und prägen das alltägliche Schulleben in besonderer Art und Weise. Die GSB-Schulen verpflichten sich, neben der täglichen Bewegungszeit auch zunehmend 200 Minuten qualifizierten Sportunterricht pro Kind und Woche zu realisieren.

Wissenschaftliche Studien belegen: Wenn sich Kinder in der Grundschule mehr bewegen, wirkt sich das hinsichtlich der sensorischen, physischen, motorischen, kognitiven und sozialen Entwicklung äußerst positiv aus.

Aber auch die Eltern selbst können hierbei ihren Beitrag leisten, indem sie als gutes Bespiel vorangehen, die tägliche Bewegung ihres Kindes fördern und ein gesundes Leben unterstützen.

Die Stiftung arbeitet hier mit dem für Schulsport zuständigen Referat im Kultusministerium, dem Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik und den Regionalteams Sport der Staatlichen Schulämter zusammen. Schulen werden auf ihrem Weg zur GSB beraten und begleitet. Über Vernetzungstreffen und Fortbildungen für die regional Verantwortlichen wird die Qualität der Beratung gesichert.

Seit dem Schuljahr 2016/17 werden zudem bestehende GSB zertifiziert. Eine Rezertifizierung ist im Abstand von drei Jahren vorgesehen.


WSB

Weiterführende Schule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt

In den letzten Jahren haben die Erkenntnisse und Hinweise zugenommen, dass die positiven Ergebnisse durch mehr Bewegung im Schulalltag nicht nur für die Grundschule zutreffen, sondern auch auf die Schulzeit in weiterführenden Schulen übertragbar sind. Dabei ist vor allem die vorteilhafte Wirkung von Bewegung und Sport auf kognitive Prozesse wie Lernen in den Fokus gerückt.

Vor diesem Hintergrund hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport im Jahr 2009 das Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik Baden-Württemberg (LIS) beauftragt, die Initiative Weiterführende Schule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt (WSB) zu entwickeln und umzusetzen.

Zunächst erprobten dreizehn weiterführende Schulen aus Baden-Württemberg als Pilotschulen im Schuljahr 2009/10 das Konzept einer weiterführenden Schule mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt (WSB). Die WSB-Initiative wurde den weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg im März 2010 im Rahmen eines Kongresses zum Thema „Schule braucht Rhythmus und Bewegung“ vorgestellt. Weiterführende Schule können sich nun auf den Weg machen, sich in einem Schulentwicklungsprozess zu einer WSB-Schule mit Zertifikat, zu entwickeln. Das Zertifikat würde sie dann als eine Schule ausweisen, die vielfältig Bewegung und Sport im Schulalltag und im Unterricht umsetzt.

Wenn Sie als weiterführende Schule an der WSB-Initiative teilnehmen möchten, finden Sie auf den Seiten des LIS alle wichtigen Informationen und Formulare beim Anmelde- und Zertifizierungsverfahren und die Zielvorgabe zum Erhalt des WSB-Zertifikats ist die Umsetzung der sogenannten WSB-Bausteine.


KSB

Kindertagesstätten mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt

Der zunehmenden Bedeutung der Bewegung im Vorschulalter trug das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport im Jahr 2001 durch die Einrichtung von Motorikzentren Rechnung. Diese Fachschulen für Sozialpädagogik ergänzten ihr Fächerangebot bei der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern um das Wahlpflichtfach Sport- und Bewegungspädagogik. Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher können hier ergänzend zur Bewegungserziehung einen schulischen Schwerpunkt im Bereich Bewegung setzen. In Zusammenarbeit mit dem Badischen und dem Schwäbischen Turnerbund kann zudem die Übungsleiterlizenz Eltern-Kind-/Kleinkinder-Turnen erworben werden. Ferner sind die Motorikzentren in den jeweiligen Regionen Ansprechpartner für die Kindertagesstätten in Sachen Bewegung/Sport.

Eine weitere Aufgabe ist die Zertifizierung von Kindertagesstätten mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt (KSB). Im näheren Umkreis der 19 Motorikzentren werden Kindertagesstätten zum Thema Bewegung und Sport beraten und zertifiziert.

Derzeit haben wir in Baden-Württemberg 28 zertifizierte solcher Kindertagesstätten.

ScienceKids – Gesundheit entdecken

Im Jahr 2006 startete das Kultusministerium zusammen mit der AOK BW das Projekt. Das Angebot für handlungsorientierte Gesundheitsbildung in der Grundschule und in den weiterführenden Schulen ermöglicht Kindern und Jugendlichen durch eigenes Entdecken und Erforschen die Zusammenhänge zwischen Ernährung bzw. Bewegung und den Folgen für den eigenen Körper möglichst selbsttätig zu „be-greifen“. Grundlage des Projekts sind inzwischen vier Broschüren für die Grundschule und die Sekundarstufe I.

Aktuell wurden die Lehrmaterialien an den neuen Bildungsplan angepasst.


Sport- und bewegungsfreundlicher Pausenhof

Ein sport- und bewegungsfreundlicher Pausenhof ist ein Indikator für eine hohe Schulqualität – warum?

Der Wechsel von Bewegung und Ruhe, von Anspannung und Entspannung, von Belastung und Erholung ist ein Grundbedürfnis insbesondere von Kindern und Jugendlichen.

Sport und Bewegung ermöglichen eine wirksame Kräftigung der gesamten Haltemuskulatur, eine Schulung der Koordination und Anpassungen des Herz-Kreislauf-Systems durch Ausdauerreize und tragen zu einer gesunden Entwicklung bei. Neueste Erkenntnisse aus der Gehirnforschung erbringen darüber hinaus den Nachweis, dass Sport und Bewegung maßgeblich die selbstregulatorischen Kompetenzen fördern und die kognitiven Fähigkeiten verbessern, also das Lernen fördern.

Je größer der Aufforderungscharakter und je vielfältiger die Möglichkeiten zum Klettern, Hangeln, Balancieren, Rennen, Hüpfen, Springen, Werfen und Spielen in den Bewegungspausen sind, desto mehr kann dem Grundbedürfnis aller Kinder und Jugendlichen nach Rhythmisierung im Rahmen eines Schultages Rechnung getragen werden. Deswegen unterstützt die Stiftung Sport in der Schule Pausenhofprojekte, bei denen Sport und Bewegung im Vordergrund stehen.


Förderung individueller Projekte

Neben Programmen fördert die Stiftung auch individuelle primär zukunftsweisende Projekte, die das ehrenamtliche Engagement von Lehrkräften sowie von Schülerinnen und Schülern stärken.

Sie sind engagiert, haben eine gute Idee und möchten ein sportpädagogisches Projekt zum außerunterrichtlichen Schulsport initiieren, es fehlt Ihnen jedoch noch etwas zur Umsetzung?

Dann prüfen Sie bitte, ob Ihr Projekt die Voraussetzungen für eine Förderung durch uns erfüllt.

  • Sie sind eine am Schulleben beteiligte Person
  • Ihr Vorhaben fördert das ehrenamtlichen Engagement an der Schule
  • Sie haben für Ihr Projekt:
    • einen konkreten Finanzierungsplan erstellt, aus dem die Deckungslücke ersichtlich ist
    • eine Prognose wie viele Schülerinnen und Schüler von Ihrem Projekt profitieren können
    • einen ungefähren Zeitplan ausgearbeitet
    • die Bereitschaft, eine Dokumentation über das Projekt zu erstellen und uns zur Verfügung zu stellen
  • Ihre Schulleitung hat Ihr Projekt genehmigt und Ihren Antrag unterzeichnet.

Ihren formlosen Förderantrag mit einer kurzen Beschreibung des Projekts können Sie uns gern per Post oder E-Mail zukommen lassen.


Einige Beispiele für Projekte, die von uns eine Förderung erhalten haben:

Alpenüberquerung

Ein Projekt der Realschule Ailingen

Auf dem Europäischen Fernwanderweg E5 von Oberstdorf bis Meran haben Schülerinnen und Schüler der Realschule Ailingen die Allgäuer, Lechtaler und Ötztaler Alpen überquert und sind von Deutschland über Österreich bis nach Italien gewandert. Im Schuljahr 2013/14 begaben sich die ersten Schülerinnen und Schüler auf die Reise.

Mittlerweile wurde das Projekt ausgebaut und die Tour soll nun ca. alle zwei Jahre angeboten werden.

Neben besonderen Naturerlebnissen bietet die Alpenüberquerung die Möglichkeit, eigene Grenzen neu zu definieren und wertvolle Erfahrungen fürs Leben zu sammeln. 5000 Meter Aufstieg, 6500 Meter Abstieg und 100 Kilometer Wegstrecke legen die Acht- und Neuntklässler innerhalb von neun Tagen zurück. Maximal 20 Schülerinnen und Schüler werden bei diesem Abenteuer zugelassen. Bei der Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer spielen vor allem Kriterien wie Fitness, Sozialkompetenz und Motivation eine ausschlaggebende Rolle.

Damit die Schule das Projekt dauerhaft anbieten kann, war es notwendig gewisse Ausrüstungsgegenstände anzuschaffen. Die Stiftung Sport in der Schule beteiligte sich bei dieser Anschaffung, so dass zukünftige Alpenüberquerer einen Teil der Ausrüstung über die Schule ausleihen können.

Stadt-Land-Rad

Ein Projekt des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC)

Das Projekt vereint drei Bereiche, die Kinder in diesem Alter begeistern: Bewegung, moderne Technik und spielerische Wissensvermittlung.

Die Schülerinnen und Schüler einer Klasse der Klassenstufe 5 oder 6 radelt mit anderen Klassen um die Wette. Mit ihren gefahrenen Kilometern sammeln sie Punkte um, sich auf eine virtuelle Deutschlandreise zu begeben. Jeder gefahrene und per GPS (mit dem Handy oder GPS-Gerät) aufgezeichnete Kilometer, bringt die Kinder virtuell näher ans nächste Ziel und damit an interessante Informationen zu diesem Ziel. Stadt-Land-Rad ist folglich eine virtuelle Reise durch Deutschland (mit Informationen und Rätseln zu den Reisezielen), die nur durch Bewegung im realen Leben möglich ist.

Die Klasse, die am Ende eines vorgegebenen Durchführungszeitraums am meisten Kilometer gesammelt hat, gewinnt einen Preis.

Ziel des Projekts ist es, Kinder und Jugendliche zu mehr Radfahren zu motivieren, ihnen so zu mehr Bewegung und eigenständiger Mobilität zu verhelfen und ihre Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.

Wintersporttag

Ein Projekt der Fritz Boehle Schule in Emmendingen

Die Fritz Boehle Schule veranstaltete ein integratives außerunterrichtliches Sportevent mit der gesamten Schule. 250 Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Klassenstufen der Werkrealschule sowie die DAZ-Klasse und die KOOP-Klasse sind zu einem Schneesporttag nach Waldau gefahren und hatten dort die Möglichkeit sich im Ski alpin, Ski Langlauf, Schneeschuhwandern usw. auszuprobieren. Für viele der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler war allein der Schnee schon eine große Herausforderung und absolutes Neuland.

Auf Grund der sehr positiven Resonanz zu einem im Vorjahr stattgefundenen Ski alpin Kurs, bietet die organisierende Lehrkraft nun mittwochs morgens um 7 Uhr ehrenamtlich einen Lauftreff an. Dieser wird von den Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen. Der sportliche Erfolg verbesserte bei den Jugendlichen auch die schulische Leistung und förderte ebenso ein Umdenken bei der Ernährung.

Die positiven Ansätze und Erlebnisse wurden im Rahmen des Wintersporttages den Schülerinnen und Schülern näher gebracht. Die sportliche Betätigung und das dadurch gewonnene Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein wurden Hürden wie Sprache überwunden und Respekt durch Teamarbeit praktiziert.

Trainer an Grundschulen

Ein Projekt des Schwäbischen Turnerbunds, der Turnabteilung des TSV Schmiden und zwei Partnerschulen in Fellbach-Schmiden und Fellbach-Oeffingen zur Förderung sportbegabter Schülerinnen und Schüler

Im Rahmen der fortschreitenden Einrichtung der Ganztagsbetreuung an Grundschulen haben der TSV Schmiden und der Schwäbische Turnerbund eine Initiative des Kultusministeriums aufgegriffen deren Ziel es ist, begabten Schülerinnen und Schülern im schulischen Alltag einen Raum zu bieten, in dem sie sich ausprobieren können. Diese Initiative soll neben einer koordinativ vielseitigen Grundausbildung der Kinder in der Grundschule auch Talententwicklung fördern.

Im Mittelpunkt dieses speziellen Projekts steht das Bemühen, die Sportart Gerätturnen wieder im (Grund-) Schulsport sichtbar zu verankern und die damit verbundenen motorischen, sozialen und emotionalen Kompetenzfelder für die Kinder durch Bewegungserfahrungen zu erweitern.


Publikationen

Das Sportreferat des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport erstellt didaktisch-methodische Handreichungen für die Schulpraxis zu Themen des Schulsports und Inhalten einer sport- und bewegungsfreundlichen Schule. Diese Broschüren werden von Praktikern, vielfach in Zusammenarbeit mit Fachverbänden, verfasst und können direkt bei uns bestellt werden.



Unsere aktuellen Partner und Sponsoren


Unsere Kontaktdaten

Stiftung Sport in der Schule

Geschäftsführer

Michael Schreiner
c/o Ministerium für Kultus, Jugend und Sport

Ihre Ansprechpartnerin bei uns

Gabriella Notaro
[Geschützte Mail-Adresse]
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Sitz der Stiftung

Thouretstraße 6
70173 Stuttgart

Postadresse

Postfach 103442
70029 Stuttgart


Impressum

Verantwortlich für den Inhalt:

Stiftung „Sport in der Schule in Baden-Württemberg“
c/o: Michael Schreiner
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Postfach 103442
70029 Stuttgart


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